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Such und Rettungseinsätze

Unterwasser-Such- und Rettungseinsätze mit ROV: ein Instrument, das bei der Seepolizei und den Rettungsgesellschaften in der Schweiz bereits im Einsatz ist

An Schweizer Seen und Flüssen stellt jeder Unterwasser-Sucheinsatz – ob nach einer vermissten Person, nach einem Ertrinkungsfall oder zur Bergung eines Fahrzeugs oder Gegenstands, der ins Wasser gefallen ist – Rettungsteams und Taucher unter oft schwierigsten Bedingungen auf die Probe: kaltes, trübes, tiefes Wasser mit Strömungen, die durch die Ausleitungen von Wasserkraftanlagen oder Wellengang entstehen. Jede Minute zählt, und jeder Tauchgang birgt ein reales Risiko für die ausführende Person.

Die Grenzen der herkömmlichen Unterwassersuche

Sucheinsätze, die ausschliesslich auf Taucher setzen, erfordern lange Vorbereitungszeiten, eine hohe Anzahl von Einsatzkräften zur gegenseitigen Absicherung und eine Sicht, die in Alpenseen – vor allem in der Tiefe oder nach einem Gewitter – auf wenige Zentimeter sinken kann. Unter diesen Bedingungen wird die Suche «mit blossen Händen» langsam, anstrengend und riskant, und die bei einem Tauchgang tatsächlich abgedeckte Fläche bleibt begrenzt.

Der ROV als operatives Sucheinsatzmittel

Ein professioneller ROV wie der CHASING M2 PRO vereint genau die Eigenschaften, die ein Such- und Rettungseinsatz erfordert. Die Anordnung mit 8 vektoriellen Antrieben gewährleistet eine vollständige omnidirektionale Bewegung und ermöglicht es, ein Gebiet auch bei Strömung methodisch abzusuchen, ohne das Gerät zur Neupositionierung an die Oberfläche zurückholen zu müssen. Die LED-Beleuchtung mit 4000 Lumen, kombiniert mit der 4K-Kamera mit elektronischer Bildstabilisierung, sorgt für eine brauchbare Sicht auch in trübem Wasser oder im Dunkeln – Bedingungen, wie sie bei nächtlichen oder tiefen Sucheinsätzen typisch sind. Ein Einsatzbereich von bis zu 150 Metern Tiefe und ein bis zu 200 Meter langes Versorgungskabel erweitern die Reichweite deutlich über die sicheren Grenzen eines Tauchgangs mit Pressluftgerät hinaus, während die Beständigkeit gegenüber Temperaturen bis -10°C das Gerät auch in den eisigen Gewässern der Alpenseen im Winter voll einsatzfähig macht.

Ein entscheidender Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Tauchgang ist die Echtzeit-Videoübertragung: Die Einsatzleitung verfolgt die Suche direkt vom Ufer oder vom Boot aus, bewertet die bereits abgedeckte Fläche, koordiniert die Taucher im Wasser und entscheidet in Echtzeit, wo die Kräfte konzentriert werden sollen – wodurch die Anzahl der notwendigen Tauchgänge und damit die Risikoexposition des Personals reduziert wird.

Bereits im Einsatz bei Seepolizei und Rettungsgesellschaften

ROV für Such- und Rettungseinsätze sind keine experimentelle Technologie: Sie werden bereits aktiv von Seepolizeikorps und Rettungsgesellschaften in mehreren Ländern eingesetzt, und genau für diesen Anwendungsbereich entwickeln Hersteller wie Chasing dedizierte Modelle. In der Schweiz, wo die Sicherheit auf den Seen und die Suche nach vermissten Personen im Wasser in den Zuständigkeitsbereich der Seepolizei und der Rettungsorganisationen fallen, fügen sich diese Geräte natürlich in die Ausrüstung der Wassereinsatzteams ein und ergänzen die Taucher, statt sie zu ersetzen: Der ROV erkundet, lokalisiert und dokumentiert, während der eigentliche Einsatz bei Bedarf weiterhin den Unterwassereinsatzkräften obliegt.

Konkrete Anwendungen an Schweizer Seen und Flüssen

Suche nach vermissten Personen – systematische Abdeckung grosser Bereiche eines Sees oder Flusses, auch bei eingeschränkter Sicht oder starker Strömung.

Unterstützung der Taucher – ein zweites «Auge» im Wasser, das den Taucher begleitet und unterstützt und Bilder an das Team an der Oberfläche überträgt.

Ortung untergetauchter Fahrzeuge und Gegenstände – rasches Auffinden gesunkener Boote, Wracks oder ins Wasser gefallener Gegenstände, auch in grosser Tiefe.

Einsätze an Alpenseen – Einsatzfähigkeit in den kalten, tiefen Gewässern von Seen wie Luzern, Thun, Genf oder dem Lago Maggiore, wo ein Tauchgang für den Menschen mit grösseren Risiken verbunden ist.

Eine Investition in die Sicherheit der Einsatzkräfte

Für die Seepolizei und die Rettungsgesellschaften bedeutet die Ausstattung mit einem professionellen ROV, die Risikoexposition der eigenen Einsatzkräfte zu reduzieren, die Suchzeiten zu verkürzen und über eine Videodokumentation der Einsätze zu verfügen – Faktoren, die den Unterschied zwischen einem rechtzeitigen und einem verspäteten Einsatz ausmachen können.